Raucherhusten: Behandlung

Welche Behandlung hilft bei Raucherhusten?

Bei der Therapie des Raucherhustens kommen neben der Rauchentwöhnung je nach Schweregrad weitere Maßnahmen zur Anwendung. Raucher, die chronisch husten, sollten unbedingt ihren Hausarzt aufsuchen.

Raucherhusten Therapie Sollte sich der Verdacht auf chronischen Raucherhusten erhärten, ist die Behandlung durch einen Lungenfacharzt notwendig. 

Raucherhusten: Diagnose

Weil Raucherhusten ein Symptom für schwere chronische Erkrankungen wie eine COPD sein kann, wird der Hausarzt je nach Befund den Patienten an einen Lungenfacharzt, also einen Pneumologen, überweisen. Ein Pneumologe kann das Krankheitsbild sowie das Ausmaß der Erkrankung genauer bestimmen und erste Maßnahmen der Behandlung einleiten. Je nach Art und Schwere der Erkrankung setzt sich die Therapie aus mehreren Bausteinen zusammen.

Rauch-Stopp: Gesundheit erholt sich schnell

Wer mit dem Rauchen aufhört, verspürt bereits nach wenigen Tagen eine Verbesserung des allgemeinen gesundheitlichen Zustands: der Kreislauf stabilisiert sich, die Durchblutung steigt, Puls und Blutdruck sinken. Was den Raucherhusten angeht, tritt eine Verbesserung der Symptome nach einigen Wochen ein: Husten und Verschleimung lassen nach und das morgendliche Abhusten geht leichter.

Wer das Rauchen nach den ersten Anzeichen von Raucherhusten hingegen nicht einstellt, riskiert ein schnelles Voranschreiten der Symptome und eine chronische Erkrankung der Lunge: die COPD. Ein Rauch-Stopp ist also Voraussetzung einer erfolgreichen Behandlung des Raucherhustens und der Vermeidung chronischer Erkrankungen.

Medikamentöse Therapie

Der Einsatz von Medikamenten bei Raucherhusten hängt von der genauen ärztlichen Diagnose ab. Das Symptom des Hustens kann direkt mit Schleimlösern bekämpft werden. Chronische Bronchitis  und COPD werden in der Regel mit inhalativen Medikamenten in Form von Dosieraerosolen oder Pulver behandelt.

Bronchodilatatoren (Beta-2-Mimetika oder Anticholinergika) weiten die Atemwege und lindern die Atemnot. Kortisonhaltige Medikamente (Kortikosteroide) wirken entzündungshemmend und verhindern das Fortschreiten der Erkrankung. Bei bakteriellen Infektionen kommen auch Antibiotika zum Einsatz.

Nicht-medikamentöse Therapie

Physikalische Therapiemaßnahmen können die Einnahme von Medikamenten sinnvoll unterstützen und Heilungsprozesse beschleunigen. Im Rahmen einer Atemphysiotherapie zum Beispiel erlernen Patienten mit Raucherhusten bestimmte Atemtechniken und Körperhaltungen, die Atemnot lindern bzw. das Abhusten erleichtern. Gymnastische Übungen dienen darüber hinaus der Steigerung der Lungenfunktion und einer verbesserten Sauerstoffversorgung.

Auch das Heimtraining mit PEP-Geräten befördert erwiesenermaßen den Schleimabtransport und wird von Fachverbänden empfohlen. Hierbei atmen die Patienten in ein handliches Gerät aus und erzeugen dabei Vibrationen im Inneren des Geräts, die sich auf die verschleimten Atemwege übertragen. Der Effekt ist eine Lockerung von festsitzendem Bronchialschleim und eine Weitung der Atemwege.

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