Atemphysiotherapie

Was bringt eine Atemphysiotherapie bei Raucherhusten?

In der Atemphysiotherapie geht es darum, krankheitsbedingte Atmungsstörungen zu reduzieren und den Patienten ein leichteres Atmen zu ermöglichen. Die Methoden reichen von der Atemgymnastik bis hin zum Training mit PEP-Atemgeräten.

Atemphysiotherapie Im Rahmen der Atemphysiotherapie erlernt man das richtige Atmen um der Atemnot entgegenzuwirken.

Atemphysiotherapie - Sinn und Zweck

Husten ist ein Schutzreflex der Atemwege gegen Fremdkörper, die in die Lunge gelangen und unsere Atmung stören. Er dient also der Entfernung solcher Fremdkörper und der Reinigung der Atemwege. Je mehr bei Patienten mit Raucherhusten die Atemwege verschleimt sind, desto mehr müssen sie husten, um die Verschleimung wieder loszuwerden. Dabei wird der Schleim gelöst, nach oben transportiert und als schleimiger Auswurf (Sputum) über den Mund entsorgt.

Bei starker Verschleimung kann der Schleim aber nicht mehr vollständig abtransportiert werden. Er setzt sich fest und bietet einen hervorragenden Nährboden für Krankheitserreger wie Viren und Bakterien. Es kommt zu entzündlichen Prozessen, die das Lungengewebe angreifen und die Atemwege verengen.

Diesen Kreislauf zu durchbrechen, ist Ziel der Atemphysiotherapie. Sie dient der Vorbeugung chronischer Erkrankungen bzw. deren Stabilisierung und Verlangsamung.

Was bewirkt eine Atemphysiotherapie?

Eine Atemphysiotherapie,

  • lockert festsitzenden Bronchialschleim
  • erleichtert das Abhusten des Schleims
  • verringert die Symptome wie Husten und Auswurf
  • stärkt die Atemmuskulatur
  • reduziert den Arzneimittelbedarf

Welche atemphysiotherapeutischen Methoden gibt es?

Eine Atemphysiotherapie kann man im Rahmen einer gymnastischen Atemtherapie durchführen. Eine weitere Möglichkeit bietet das Training mit PEP-Geräten, die im Handel erhältlich sind.

Atemtherapie

In einer Atemtherapie erlernen die Teilnehmer spezielle Techniken, die ihnen das Atmen erleichtern. Zudem wird die Atemmuskulatur durch gymnastische Übungen gestärkt, um eine verbesserte Lungenfunktion zu erreichen. Auch Entspannungsübungen gehören zum Angebot.

Durchgeführt werden Atemtherapien von speziell geschultem Personal, z.B. im Rahmen einer Rehabilitation oder in Fachkliniken. Viele Physiotherapeuten bieten eine Atemtherapie in ihrer Praxis an.

Training mit PEP-Geräten

Das Training mit sogenannten PEP-Geräten (Positive Expiratory Pressure) ist eine weitere Möglichkeit einer Atemphysiotherapie. Bei einer PEP-Therapie atmen die Patienten täglich für einige Minuten in ein handliches Gerät aus. Dabei werden Vibrationen erzeugt, die sich auf die Atemwege übertragen und hier festes Sekret lockern.

Eine PEP-Therapie wird bei Raucherhusten (COPD) von Fachgesellschaften empfohlen und kann problemlos zu Hause durchgeführt werden.

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